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Grillen und Barbecue

Eine wirkliche Sommerbeschäftigung sind das Grillen oder das Barbecue. Die Zubereitung von Fleisch und anderen Lebensmitteln auf dem offenen Feuer in freier Natur ist für viele immer noch mit etwas Abenteuer verbunden.

Grillen und Barbecue sind nicht das gleiche

Grillen und Barbecue - für unsere Ohren zunächst das gleiche. Tatsache ist aber, dass das Grillen sich auf eine schnelle Zubereitung von Nahrung auf Feuer bezieht, während das ursprünglich amerikanische Barbecue sich über Stunden hinzieht, bei dem das Gargut einer milden, aber kontinuierlichen Temperatur in einem Barbecueofen ausgesetzt wird.

Hier kommt ein zartes und fast butterweiches Fleisch heraus, während das Grillen bei großer Hitze eher für krosse und feste Fleischstücke sorgt. Bei uns hat sich das Grillen auf verschiedenen Grillarten etabliert, Barbecue ist und bleibt ein eher amerikanisches Vergnügen.

Grillen geht nicht nur mit Fleisch

Die Würstchen oder Steaks sind Klassiker, wenn es darum geht, in freier Natur auf dem Grill für ein Essen zu sorgen. Der Salat dazu sorgt für die nötigen Vitamine und so wurde schon jahrelang traditionell gegrillt. Aber auch hier hat der neue Trend des Ernährungsbewusstseins Einzug gehalten und so werden längst nicht mehr nur kräftige Fleischstücke auf dem Grill oder dem Elektrogrill zubereitet. Dank unterschiedlichem Zubehör wie Folien und verschiedenen Grillgeschirrarten ist es inzwischen auch problemlos möglich, Fisch oder sogar Gemüse auf dem Grill zuzubereiten.

Grillen ist abwechslungsreich

Durch unterschiedliche Fleischsorten, Marinaden, Gewürze und die Möglichkeit, auch Fisch oder Gemüse als empfindliche Lebensmittel grillen zu können, ist das Grillen zu einer abwechslungsreichen Sache geworden. Selbst feste Fleischsorten werden grilltauglich, wenn sie ein bis zwei Tage vor dem Grillvergnügen mariniert werden. Durch die Säuren und Gewürze in der Marinade wird das Fleisch mürbe und die Garzeit verkürzt sich stark.

Vorsicht beim Holzkohlegrill

Wer gern auf der Holzkohle sein Fleisch zubereitet, weil hier eben der Duft stimmt und die Grillkohle einen besonderen Geschmack auf das Fleisch überträgt, sollte einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Die Grillkohle muss komplett durchgeglüht und von einer weißen Schicht überzogen sein. Grillanzünder müssen komplett verbrannt sein. Wichtig ist es auch, fettige Fleischsorten in eine Grillschale zu gegen oder in Folie zu wickeln. Nur so lässt sich vermeiden, dass das Fett in die Kohle tropft und für züngelnde Flammen sorgt, die schädlich für die Gesundheit sind. Diese Vorsichtsmaßnahme und die geringere Rauchentwicklung haben übrigens den Gas- und Lavasteingrill zu beliebten Alternativen zum Holzkohlegrill werden lassen.