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Die richtigen Messer

Wer sich regelmäßig in der Küche betätigt, braucht gute Messer. Das müssen nicht viele sein, aber eben die richtigen. Ein Schälmesser gehört in die Küche unbedingt hinein. Mit seiner leichten Krümmung sorgt es für den richtigen Schwung beim Kartoffelschälen und auch beim Schälen von Gurken und anderen Gemüsesorten.

Wer sich mit dem Schälmesser nicht wirklich anfreunden kann, der kann auch auf den Sparschäler umsteigen - den es übrigens inzwischen in gut sortierten Haushaltwarengeschäften auch in der Linkshänderversion gibt. Mit diesem kleinen Helfer gelingt es schnell und unkompliziert, Häute und Schalen von Lebensmitteln zu entfernen, wo sie nicht hingehören. Die neuen Köche sagen übrigens, dass Kartoffeln in der Schale einfach nicht akzeptabel sind, da diese Schale eben nur die Verpackung des Lebensmittels ist.

Das Fleischmesser

Wer Fleisch schneiden möchte, sollte unbedingt auch über ein gutes und sehr scharfes Fleischmesser verfügen. Das Fleischmesser hat eine glatte Schneide - keinen Wellenschliff! - mit dem es sanft die Fasern des Fleisches durchtrennt und dem Fleisch so die Zartheit erhält. Das scharfe und große Fleischmesser sorgt zudem dafür, dass mit einem Zug auch größere Fleischstücke durchtrennt werden können, ohne dass der Braten als solcher zerfetzt wird.

Das Wellenschliffmesser

Ein scharfes und großes Wellenschliffmesser gehört auch zur Grundausstattung, wenn perfekt gekocht werden soll. Brot und andere große Gebäcksorten lassen sich mit diesem Messer perfekt zerteilen und auch bei größeren Gemüsesorten sorgt das Wellenschliffmesser für optimale Arbeitsbedingungen und zudem ein interessantes Wellenmuster an der Schnittstelle. Mit diesen drei Messern lässt sich in der Küche schon einiges erreichen und viel mehr an Messern ist für den Hobbykoch nur unnötiger Ballast.

Welche Messersorte ist ideal und wie pflege ich?

Wer sich das ständige Schleifen der Messer ersparen möchte, sollte auf Keramikmesser zurückgreifen. Die haben den Vorteil, dass nur ein äußerst geringer Abrieb zu verzeichnen ist, der wiederum bewirkt, dass das Messer extrem lange scharf bleibt, auch bei täglicher Verwendung.

Gute Messer gehören übrigens nicht in die Spülmaschine, denn heißes Wasser mindert die Schärfe der Messer, allein schon dadurch, dass diese in der Spülmaschine Kontakt mit der Wärme bekommen. Ein Großmuttertipp, der heute noch Bedeutung hat.